NEUGRÜNDUNGEN

Für Bildungseinrichtungen

nEUGRÜNDUNGEN

 

Die Gründung einer neuen Montessori-Einrichtung ist nicht einfach. Wer diese Herausforderungen auf sich nehmen will, um ein Kinderhaus, eine Grundschule oder Sekundarstufe ins Leben zu rufen, sollte einiges beachten. Wir erklären Ihnen, was Sie vor der Gründung wissen sollten.

womit starten?

Wer eine Montessori-Einrichtung gründen möchte, beginnt meist mit der Gründung eines Kinderhauses und, ein paar Jahre später, einer Grundschule. So gibt es für die neue Schule bereits eine Gruppe an interessierten Eltern und Kindern.

Nach einer Konsolidierungsphase wird die Einrichtung häufig um eine Kinderkrippe und/oder eine Sekundarschule erweitert. Ab und zu wird auch direkt eine Grundschule gegründet oder, in sehr seltenen Fällen, eine Sekundarschule.

Wegen der Stringenz der Montessori-Pädagogik sind diese Einrichtungen üblicherweise unter dem Dach eines einzigen Trägers. Der Träger hat meist die Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins, manchmal auch einer gGmbH.

Der gründungsprozess

Meist sind es Eltern, manchmal auch Pädagog:innen, die den Anstoß zu einer Gründungsinitiative geben. Eine Kita oder eine Schule in freier Trägerschaft zu gründen, ist jedoch eine der anspruchsvollsten gesellschaftlichen Aufgaben, die man sich vorstellen kann. Die Gründung erfordert einen sehr großen Umfang an ehrenamtlichem Engagement, bei dem Kompetenzen im Bereich Pädagogik, Finanzen und Öffentlichkeitsarbeit beständig vorhanden sein sollten. 

Kitas werden auf kommunaler und (ergänzend) auf Landesebene bezuschusst. Sie durchlaufen Genehmigungsprozesse auf kommunaler Ebene. Schulen werden auf Landesebene bezuschusst, wobei Kommunen z.T. Gründungsunterstützung leisten. Die geplanten Schulen durchlaufen Genehmigungsprozesse auf Landesebene.

das gilt es zu beachten

Das Interesse einer ausreichenden Anzahl von Eltern ist leider nicht die einzige Hürde bei der Gründung. Wichtig zu verstehen ist, dass je nach Bundesland die Landeszuschüsse nicht gleich von Beginn an und teilweise auch nicht rückwirkend nach der Genehmigung gezahlt werden.

Schulen in der Zuschusswartezeit zahlen bei Montessori Deutschland 50% der regulären Mitgliedsbeiträge, auf 300 € im Jahr begrenzt.

Auch die Suche nach einem passenden Standort ist herausfordernd, zumal auch Renovierungsarbeiten mit einkalkuliert werden müssen. Die Beurteilung einer geplanten Gründung seitens Behörden, Finanzinstitutionen und Förderern hängt ab einem gewissen Zeitpunkt wesentlich davon ab, ob realistische Finanzpläne vorgewiesen werden können. Da die Genehmigungsvoraussetzungen und Zuschussbedingungen von Bundesland zu Bundesland teilweise stark variieren, liegt das Gründungs-Know-How im Detail auf Landesebene.

Unterstützung durch verbände

Regionale Montessori-Verbände können je nach Ausprägung und Erfahrung unterstützen oder Kontakte vermitteln.

Viele Themen sind generisch und können landesübergreifend adressiert werden. Hier will Montessori Deutschland als neu positionierter Verband auf Bundesebene mindestens durch Vernetzungsangebote aktiv werden. Gründungsinitiativen werden eingeladen, sich bei uns zu melden, damit wir Kontakte vermitteln und den Unterstützungsbedarf ermitteln können.

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